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Klassische Hypnose: Theorie

Unser Unterbewußtsein steuert alle Abläufe in unserem Körper und auch weitgehend unser Verhalten. Im Wachzustand filtert das Bewußtsein Einflüsse von außen, das Unterbewußtsein ist deshalb nur eingeschränkt zugänglich.

In einer Trance wird das Bewußtsein langsam eingeschränkt und dann nach und nach ganz ausgeschaltet, während das Unterbewußtsein aktiv bleibt (im Gegensatz zum Schlaf, wo beides inaktiv ist). Es wird ein direkter Dialog mit dem Unterbewußtsein möglich.
Bei der klassischen Hypnose nutzt man diesen Zustand, um ganz einfach über Suggestionen Verhaltensweisen direkt im Unterbewußtsein zu verändern. Bei der modernen Hypnose sind die Möglichkeiten umfangreicher... der Hypnotiseur kann in einem Dialog mit dem Unterbewußtsein Ursachen für Verhaltensweisen herausfinden, das Unterbewußtsein eigene Lösungswege suchen lassen und diese umsetzen lassen usw.
Vereinfacht ausgedrückt kann man sagen, daß Logik und Wille im Bewußtsein "gespeichert" sind, während sich im Unterbewußtsein die Persönlichkeitsstruktur, Reflexe, Erinnerungen befinden. Das Unterbewußtsein hat keine Logik, es "denkt" (soweit man es denken nennen kann) in Bildern. Wobei diese Bilder nicht nur visuell sein müssen, sondern alle Empfindungen enthalten.

Die Grafik verdeutlicht, was vereinfacht dargestellt bei einer typischen, klassischen Hypnoseeinleitung vor sich geht:
Im Wachzustand werden Einflüsse von außen durch das Bewußtsein gefiltert, also auf Logik überprüft usw.
Wenn nun bei einer Hypnoseeinleitung einige Suggestionen das Bewußtsein ungehindert passieren und ins Unterbewußtsein vordringen, ergibt sich eine Art Rückkopplungseffekt... das Unterbewußtsein schaltet nach und nach das Bewußtsein immer mehr aus und die Suggestionen können immer besser ins Unterbewußtsein eindringen. Die Person gleitet zunächst in eine leichte und dann in eine mittlere Trance.
Da das Bewußtsein immer mehr eingeschänkt wird, wirken die Suggestionen immer intensiver auf das Unterbewußtsein bis eine tiefe Trance erreicht ist und die Suggestionen völlig ungehindert tief ins Unterbewußtsein eindringen können.

Der Wille wird zunächst umgangen und schläft dann mit dem Bewußtsein ein. Dies erklärt, warum Willensstärke für eine Hypnoseeinleitung keine Rolle spielt und es erklärt auch, warum in Trance alles egal wird und man das Gefühl hat, man möchte auch gar nichts anderes als das was einem suggeriert wird.
Bei weiteren Einleitungen spielt sich dieser Effekt ein, wodurch dann sehr schnell eine tiefe Trance erzielt wird.

Auf den Seiten von Andrea Prüter und Ernst Mathes finden Sie weitere Informationen über die verschiedenen
Anwendungs­möglich­keiten der Hypnose, außerdem bieten wir eine Hypnose-Ausbildung nach Maß.

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